Claus Weiß, Ole von Beust, Amadeus Hempel (Vorstand), Gründungsmitglieder

Claus Weiß, Ole von Beust, Amadeus Hempel (Vorstand), Gründungsmitglieder

Wir über uns

Demokratische Teilhabe ermöglichen

Der Verein für politische Bildung fördert seit über 30 Jahren die Integration von Zuwanderern in Hamburg durch Seminare zur politischen Bildung. Er wurde 1982 parteiübergreifend gegründet von Mitgliedern der damaligen Bürgerschaft. Den Gründungsvorstand bildeten Ole von Beust (CDU), Claus Weiß (SPD) und Amadeus Hempel (FDP). Den gegenwärtigen Vorstand bilden Amadeus Hempel (FDP), Dr. Manfred Schwarz (CDU) und Stefan Brummund.

Bis heute kommen viele Flüchtlinge und Zuwanderer aus Staaten mit autoritären Systemen. Deshalb ist es erklärtes Ziel des Vereins, ihnen zu vermitteln, wie unsere Demokratie funktioniert und dass unterschiedliche parteipolitische Zugehörigkeit kein Hindernis für einen gesellschaftlichen Grundkonsens darstellt. Darüber hinaus sollen die neuen MitbürgerInnen über ihre Rechte und Pflichten aufgeklärt werden.

Das Seminarangebot

In den Seminaren werden die Grundlagen des politischen Systems der Bundesrepublik Deutschland erklärt und Fragen der TeilnehmerInnen zum Leben in Deutschland beantwortet. Es werden Vergleiche angestellt mit dem politischen System des Herkunftslandes. So wird das Verständnis für ein Leben in unserem demokratischen Staat gefördert.

Da in Hamburg besonders viele Zuwanderer aus Afghanistan und dem Iran leben, richten sich einige Seminarangebote speziell an diese Herkunftsgruppen. Auch um die deutschen Spätaussiedler, die viele Jahre lang aus Osteuropa nach Hamburg gekommen sind, hat sich der Verein mit speziellen Angeboten gekümmert.

Zusätzlich gibt es besondere Einführungen in die neuere Geschichte Deutschlands und das politische System der Freien und Hansestadt Hamburg mit Führung durch das Rathaus.

Den Dialog fördern

Ein besonderes Anliegen des Vereins ist es, den Dialog zwischen Einheimischen und Zugewanderten zu fördern. So soll der interkulturelle Austausch ermöglicht und intensiviert werden. Ausgegangen wird immer von der persönlichen Situation der Teilnehmenden, um darauf das neue Wissen aufzubauen.

Wenn einheimische Deutsche an einem Bildungsurlaub mit IranerInnen oder AfghanInnen teilnehmen, wird nicht übereinander, sondern miteinander gesprochen. So entstehen neue Kontakte und das Miteinander in einer friedlichen multikulturellen Gesellschaft wird gefördert. Es ist geplant, in Zukunft noch stärker auf jugendliche, nach Hamburg geflüchtete Zuwanderer zuzugehen.

Verein für Politische Bildung Hamburg e.V.
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